Sonnenstrom vom eigenen Dach – der Staat hilft mit!

Photovoltaikanlagen finden sich in Deutschland auf vielen Dächern. Möglich wird dies durch die Förderprogramme des Staates. Private Anleger werden mit attraktiven Zuschüssen und Investitionshilfen unterstützt. Die Förderkonditionen für den Bau sind in der jeweils aktuellen Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festgelegt.

Der aktuelle Stand – EEG 2014

Mit der Novellierung des EEG im August 2014 haben sich die Förderkonditionen wieder einmal geändert. Gleich geblieben ist die Einspeisevergütung, die für neu gebaute Anlagen garantiert wird. Nach festgelegten Sätzen wird jede ins öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom vergütet und das über einen Zeitraum von 20 Jahren. Dies macht die Investition in die Anlage sicher und überschaubar. Für Anlagen ab einer bestimmten Größe wird keine Einspeisevergütung mehr gewährt. Dies gilt für Anlagen, die mehr als 500 kWp bzw. 100 kWp ab 01.01.2016 Leistung bringen, Neuanlagen dieser Größenordnung sind zur Direktvermarktung verpflichtet. Diese Regelungen betreffen allerdings nur die ganz Großen. Die Anlagen auf privaten Hausdächern werden nach wie vor mit einer Einspeisevergütung unterstützt.

Eigenverbrauch – die Einspeisevergütung entfällt

Solarstrom, der selbst erzeugt und selbst verbraucht wird, ist von der Einspeisevergütung ausgenommen, für Anlagen über 10 kWp wird eine Abgabe fällig, die Höhe der Abgabe orientiert sich an der EEG-Umlage und ist prozentual gestaffelt. Was auf den ersten Blick wie ein Abzug und eine Verschlechterung der Förderkonditionen aussieht, ist gut gemeint und berücksichtigt die Tatsache, dass ohnehin nur noch 90 % des eingespeisten Stroms vergütet werden. Wer die übrigen 10 % selbst verbraucht, spart damit effektiv Stromkosten und geht mit seiner Photovoltaikanlage in Richtung Selbstversorger. Natürlich werden auch die Kosten für den Haushaltsstrom eingespart und das rechnet sich bei den heute hohen Strompreisen deutlich.

Stromspeicher werden extra gefördert

Je weiter die Schere zwischen Einspeisevergütung und Strompreis auseinanderklafft, umso attraktiver wird die Eigeneinspeisung. Um diese zu fördern, wurde im Mai 2014 ein Förderprogramm der KfW gestartet, das den Einbau und die Nutzung von Solarstromspeichern unterstützt. Die Förderung ist für Neuanlagen wie auch bestehende Anlagen möglich, als maximale Nennleistung sind 30 kWp zulässig.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Konzeption Ihrer Photovoltaikanlage und informieren Sie über die aktuellen Förderbedingungen sowie die nötigen Voraussetzungen der Förderfähigkeit. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und starten Sie durch auf dem Weg zum Selbstversorger in Sachen Strom!

Josef Elektrotechnik

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